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Rolf Kauka's Mischa
Mischa ist eine humoristische Science-
Seit dem Start der Sputniks und Explorer sind einige Jahrzehnte vergangen. Schon lange gibt es Niederlassungen auf den Nachbarplaneten Mars und Venus, seit Jahren bemühen sich die Forscher nun um einen neuen Raketenantrieb, mit dem es möglich ist, auch zu anderen Himmelskörpern vorzustoßen. Einer der berühmtesten Wissenschaftler auf diesem Gebiet ist Professor Turbino, der sich jedoch aus der aktiven Forschung zurückgezogen hat und zusammen mit seiner Enkelin Conny in einem Häuschen am Stadtrand wohnt, um in Ruhe an einem wissenschaftlichen Buch zu arbeiten.

Der jugendliche Draufgänger Mischa, zu erkennen an dem großen M auf seinem Rollkragenpullover, kämpft in seiner Serie gegen Weltraumgesindel wie den Fiesling Professor Diabolus oder aber auch nur gegen die ganz banalen Tücken des Alltags, immer mit einem coolen Spruch auf den Lippen. In seiner Begleitung befand sich die hübsche Connie (auch Conny oder Conni), deren Leben sich oft um Äußerlichkeiten oder Konsum dreht, die aber mit der Zeit emanzipierter auftrat und zeigt, dass sie nicht nur etwas in der Bluse hat. Der zerstreute aber geniale Professor Turbino schließlich, Erfinder eines neuartigen Raketenantriebs, der aus seinem Raumschiff "Meteor" das schnellste seiner Klasse machte, erhielt von der Regierung Aufträge zur Erforschung des Weltraums, so dass Mischa und seine Freundin beschäftigt waren.
Becker-
Neugebauer, ab FF 294Der erste Geschichtenzyklus erschien in 32 Teilen -

Neue Serie von Berck 1972-
Ab 1972 erfuhr die Serie ein Comeback in Primo, danach bis 1975 in Fix und Foxi und FF Extra. Mischa erlebte seine Abenteuer nun in zumeist abgeschlossenen Kurzgeschichten und in neuer Umgebung, einer Raumstation auf dem urwaldüberwucherten Miniplaneten Terra II. Die neuen Geschichten wurden von Berck gestaltet, der sich diverser anonymer Mithelfer bediente: Guy Bollen, Lucien de Gieter, Francis und evtl. Bédu als Assistenzzeichner sowie Raoul Cauvin als wahrscheinlich hauptsächlicher Autor. Zumindest Francis soll auch einige Geschichten allein gezeichnet haben. Das Studio Berck ließ der Serie einen "frankobelgischen" Stil angedeihen und führte zwei neue Figuren ein: in Primo 15/1972 debütierte die französische Mäusin Kiki ("Mon dieu!"), die Mischa für Connie als Mitbringsel aus Paris mitbrachte, und in Primo 20/1972 gab sich erstmals Professor Freiherr Wernbert von Bräunli die Ehre, ein Ex-
Von 1979 bis 1983 erschienen einige Folgen der Berck-
Auch wenn Mischa eine der wichtigsten Kreationen aus der Kauka-
2008 wurden für das FF von Tigerpress einige Episoden von Berck wieder veröffentlicht.
(Quelle: Kaukapedia)
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